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    Karl-Marx-Stadt

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    Tat2
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Tat2 am Mo 27 Aug 2018 - 20:48

    Man könnte zu der Überzeugung kommen das die jetzt stattfindende Radikalisierung durchaus gewollt ist.
    "Ich weiß nicht ob es besser wird wenn es anders wird. Aber ich weiß das es anders werden muß damit es besser werden kann:"
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Katana am Mo 27 Aug 2018 - 20:57

    Tat2 schrieb:Man könnte zu der Überzeugung kommen das die jetzt stattfindende Radikalisierung durchaus gewollt ist.
    "Ich weiß nicht ob es besser wird wenn es anders wird. Aber ich weiß das es anders werden muß damit es besser werden kann:"

    Geht man ganz realistisch davon aus , dass unsere politisch Verantwortlichen eben nicht wie sehr einfach behaupten ist , strunzdumm sind , dann kann man auf diese Gedanken durchaus kommen , ein solches Gefühl hat mich auch schon häufiger beschlichen .

    Die Frage ist nur , was hätte es für einen Zweck in einer Demokratie seitens demokratischer Parteien für bürgerkriegsähnliche Zustände zu sorgen , denn darauf läuft es hinaus , wenn in dem gesamten Bereich Asyl und Ausländerkriminalität nicht endlich mal die Augen geöffnet werden .

    Was erwartet dieser Staat denn von seinen Bürgern, dass sie Leuten die sie beklauen , überfallen , vergewaltigen und letztendlich auch noch Menschen umbringen in aller Rechtstaatlichkeit den Arsch küssen und sich bedanken ??
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von gnadenlos am Mo 27 Aug 2018 - 21:03

    Es geht mir nicht um Demonstranten und Demonstrationen, sondern um die gestrige Hetzjagd. Dafür gibt es nicht die geringste Rechtfertigung. Meine Frau geht ja auch nicht auf Norddeutsche los, nur weil ihr der Fisch nicht bekommt.

    Die anderen von dir angesprochenen Probleme sind doch hinlänglich bekannt - wie so viele andere auch. Dass es so ist wie es ist, liegt natürlich auch am Völkchen. Schließlich leben wir in einer Demokratie. Und da bekommt jedes Völkchen die Politik, die es wählt. Wobei es mit dem Wählen allein auch nicht unbedingt getan ist. Es bringen sich auch immer weniger Leute in die Gesellschaft und Politik ein. Zu Letzterem muss man nicht einmal in eine Partei eintreten.

    Die absolute Mehrheit der Wähler ist doch schon mit den poltischen Strukturen in ihrem Ortsteil hoffnungslos überfordert. Von kommunaler, Landes- oder Bundespolitik ganz zu schweigen. Das sind aber genau die Leute, die sich über alles beschweren - nur nicht an der richtigen Stelle.
    Natürlich ist es bequemer, im Internet zu schwadronieren oder auf der Straße mal die große Ordnungsmacht zu spielen. Effektiver wäre es, seinen Abgeordneten regelmäßig und fundiert in den Arsch zu treten. Das ist aber schwierig, wenn man nicht weiß, was Abgeordnete sind, geschweige denn deren Namen kennt. Faul, bequem und zunehmend dumm - das ist das deutsche Völkchen.
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Tat2 am Mo 27 Aug 2018 - 21:05

    Katana schrieb:

    Geht man ganz realistisch davon aus , dass unsere politisch Verantwortlichen eben nicht wie sehr einfach behaupten ist , strunzdumm sind , dann kann man auf diese Gedanken durchaus kommen , ein solches Gefühl hat mich auch schon häufiger beschlichen .

    Die Frage ist nur , was hätte es für einen Zweck in einer Demokratie seitens demokratischer Parteien für bürgerkriegsähnliche Zustände zu sorgen , denn darauf läuft es hinaus , wenn in dem gesamten Bereich Asyl und Ausländerkriminalität nicht endlich mal die Augen geöffnet werden .

    Was erwartet dieser Staat denn von seinen Bürgern, dass sie Leuten die sie beklauen , überfallen , vergewaltigen und letztendlich auch noch Menschen umbringen in aller Rechtstaatlichkeit den Arsch küssen und sich bedanken ??


    In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war. Franklin D. Roosevelt (1882-1945)
    Mit Spekulationen wer daran einen Nutzen haben könnte halte ich mich lieber zurück. Die gingen alle deutlich in den jetzt so gern verteufelten Bereich der "Verschwörungstheorie".
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Katana am Mo 27 Aug 2018 - 21:15

    gnadenlos schrieb:Es geht mir nicht um Demonstranten und Demonstrationen, sondern um die gestrige Hetzjagd. Dafür gibt es nicht die geringste Rechtfertigung. Meine Frau geht ja auch nicht auf Norddeutsche los, nur weil ihr der Fisch nicht bekommt.

    Die anderen von dir angesprochenen Probleme sind doch hinlänglich bekannt - wie so viele andere auch. Dass es so ist wie es ist, liegt natürlich auch am Völkchen. Schließlich leben wir in einer Demokratie. Und da bekommt jedes Völkchen die Politik, die es wählt. Wobei es mit dem Wählen allein auch nicht unbedingt getan ist. Es bringen sich auch immer weniger Leute in die Gesellschaft und Politik ein. Zu Letzterem muss man nicht einmal in eine Partei eintreten.

    Die absolute Mehrheit der Wähler ist doch schon mit den poltischen Strukturen in ihrem Ortsteil hoffnungslos überfordert. Von kommunaler, Landes- oder Bundespolitik ganz zu schweigen. Das sind aber genau die Leute, die sich über alles beschweren - nur nicht an der richtigen Stelle.
    Natürlich ist es bequemer, im Internet zu schwadronieren oder auf der Straße mal die große Ordnungsmacht zu spielen. Effektiver wäre es, seinen Abgeordneten regelmäßig und fundiert in den Arsch zu treten. Das ist aber schwierig, wenn man nicht weiß, was Abgeordnete sind, geschweige denn deren Namen kennt. Faul, bequem und zunehmend dumm - das ist das deutsche Völkchen.

    Wenn die Probleme alle so hinlänglich bekannt sind , warum kümmern sich die Herrn Politiker nicht darum , ohne das man sie treten muß ??

    Und wenn die Leute sich artikulieren , dann passiert sowas .

    [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

    Man achte auf die Bildbeschreibung und vergleiche das Ganze dann mal mit dem Bild selber .
    Beschrieben wird das Bild mit "Die Rechten und ihre Fahnen" , zu sehen sind bis auf EINEN vermummten Idioten in der Menge der mit Bengalos spielt ganz normale Menschen die Deutschland Flaggen und eine des Freistaates Sachsen schwingen .

    Soso , das sind alles die Rechten und die Chemnitzer Neonazi Szene .

    Wer engagiert sich denn freiwillig politisch in einem Land , wo das kleinste bisschen Patriotismus schon an den rechten Rand gedrängt wird , gleichzeitig aber Bundestagsabgeordnete hinter Transparenten mit der Aufschrift "Deutschland verrecke " auf ner Demo hinterherlaufen und sich kaum einer drüber aufregt .

    Was soll denn normales Engagement in so einer Manege bringen , außer niedergepöbelt zu werden ??


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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Gast am Di 28 Aug 2018 - 18:03

    gnadenlos schrieb:Nicht die Versammlung, die Selbstjustiz.

    Es muss schon eine ganze Menge schief laufen in Chemnitz, wenn sich so schnell eine Horde hirnfreies Grobzeug zusammenfindet (welches dann auch noch von einem AfD-Abgeordneten angestachelt wird).



    Nun, es gibt auch Gutes zu berichten.

    Der plumpen Jagd auf alles Fremde wich nach diesem Vorfall doch die Bereitschaft, auch für einen toten Deutsch-Kubaner Fahne und Empörungskeule zu schwingen. Soviel ambitionierte Anteilnahme am Tod eines Ausländers überraschte mich dann doch. Oder- es hat ihnen noch keiner gesteckt, dass sie hinter dem falschen Sarg herlaufen..
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Trulla am Di 28 Aug 2018 - 19:32

    Steppingstone schrieb:



    Nun, es gibt auch Gutes zu berichten.

    Der plumpen Jagd auf alles Fremde wich nach diesem Vorfall doch die Bereitschaft, auch für einen toten Deutsch-Kubaner Fahne und Empörungskeule zu schwingen. Soviel ambitionierte Anteilnahme am Tod eines Ausländers überraschte mich dann doch. Oder- es hat ihnen noch keiner gesteckt, dass sie hinter dem falschen Sarg herlaufen..

    Dass jemand zu Tode gekommen ist, gerät doch sowieso immer mehr in den Hintergrund. Dieser Totschlag scheint nicht so schlimm zu sein wie keinen Bock auf noch mehr Ausländeranteil "vorort" zu haben.
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Katana am Di 28 Aug 2018 - 19:35

    Steppingstone schrieb:


    Nun, es gibt auch Gutes zu berichten.

    Der plumpen Jagd auf alles Fremde wich nach diesem Vorfall doch die Bereitschaft, auch für einen toten Deutsch-Kubaner Fahne und Empörungskeule zu schwingen. Soviel ambitionierte Anteilnahme am Tod eines Ausländers überraschte mich dann doch. Oder- es hat ihnen noch keiner gesteckt, dass sie hinter dem falschen Sarg herlaufen..

    Sorry aber der Begriff Empörungskeule in Bezug auf die Aufregung über einen Mord zu verwenden ist schon ziemlich dummdreist .

    Auch wenn es für jemanden wie dich , der den Deutschen bei jeder Gelegenheit ein Nazi Gen andichten möchte unvorstellbar ist , aber vielleicht war die Herkunft des Opfers auch gar nicht von Belang , sondern vielmehr die Herkunft der Täter , aus deren ethnischen Dunstkreis die Gewalttaten langsam mehr als Überhand nehmen .

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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Gast am Di 28 Aug 2018 - 20:16

    Katana schrieb:

    Sorry aber der Begriff Empörungskeule in Bezug auf die Aufregung über einen Mord zu verwenden ist schon ziemlich dummdreist .

    Auch wenn es für jemanden wie dich , der den Deutschen bei jeder Gelegenheit ein Nazi Gen andichten möchte unvorstellbar ist , aber vielleicht war die Herkunft des Opfers auch gar nicht von Belang , sondern vielmehr die Herkunft der Täter , aus deren ethnischen Dunstkreis die Gewalttaten langsam mehr als Überhand nehmen .

    Schieb dir deine persönliche Anmache gegen mich in den Arsch, Honk!
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    Re: Karl-Marx-Stadt

    Beitrag von Katana am Di 28 Aug 2018 - 20:19

    Steppingstone schrieb:

    Schieb dir deine persönliche Anmache gegen mich in den Arsch, Honk!

    Tja bei so einer Reaktion kann man merken , dass bei dir im Hirn außer dummen Sprüchen auch nicht viel drin ist .

    Überschätzter Kleingeist mit Schnappreflex trifft es glaub ich ganz gut Very Happy

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo 17 Dez 2018 - 13:27