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    Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von gnadenlos am Di 13 März 2018 - 18:24

    Tat2 schrieb:
    Wäre mir sowas von egal...... jocolor

    Du bist ja sowieso ein f_lach Mädchen.

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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von Gast am Di 13 März 2018 - 18:25

    gnadenlos schrieb:

    Du bist ja sowieso ein f_lach Mädchen.
    Aber ein zickiges. geek
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von gnadenlos am Di 13 März 2018 - 18:28

    Katana schrieb:

    Wo will sie denn in der Sache noch weiter klagen , der BGH ist höchste Instanz in der Sache , weiter geht nicht mehr .

    Sie zieht nunmehr vors Bundesverfassungsgericht.
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von Katana am Di 13 März 2018 - 18:52

    gnadenlos schrieb:

    Sie zieht nunmehr vors Bundesverfassungsgericht.

    Jo ich habs gelesen , schade das man gegen so einen Unsinn nichts machen kann , die Gerichte können gar nicht anders entscheiden , wer da anders denkt sollte nur mal einen kleinen Moment lang , die möglichen Folgen beachten .

    Niemand hat ein Recht auf eine bestimmte Anrede , nichtmal die Benutzung eines Adelstitels oder eines akademischen Titels kann man einklagen , weil genau ein solches Recht dann gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen würde .

    Es steht mir frei , eine Bank zu wählen , die mich als Kundin anspricht, ebenso wie es Titelträgern freisteht mit niemandem zu verkehren , der ihre Titel nicht benutzt , ebensowenig kann man aber Menschen zu einer bestimmten Anrede zwingen oder dies gar einklagen . Ob ich Dr. Maier mit Herr Dr. Maier anspreche oder mit Herr Maier mag man mir zwar als unhöflich anlasten können , aber einklagbar zwingen kann mich zu einer Anrede niemand.

    Und somit kann auch niemand erzwingen geschlechterspezifisch angesprochen zu werden , weil wie der einzelne Mensch den anderen anredet liegt allein in seiner Entscheidung , man kann dies gut oder schlecht , höflich oder unhöflich finden , den Umgang mit jemandem ablehnen , dessen Ansprache einem nicht passt , aber einklagen wie jemand den anderen anzusprechen hat , kann man eben nicht weil sowas wiederum viel zu weit in die Persönlichkeitsrechte des Gegenüber eingreift .
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von gnadenlos am Di 13 März 2018 - 19:51

    Katana schrieb:

    Jo ich habs gelesen , schade das man gegen so einen Unsinn nichts machen kann , die Gerichte können gar nicht anders entscheiden , wer da anders denkt sollte nur mal einen kleinen Moment lang , die möglichen Folgen beachten .

    Niemand hat ein Recht auf eine bestimmte Anrede , nichtmal die Benutzung eines Adelstitels oder eines akademischen Titels kann man einklagen , weil genau ein solches Recht dann gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen würde .

    Es steht mir frei , eine Bank zu wählen , die mich als Kundin anspricht, ebenso wie es Titelträgern freisteht mit niemandem zu verkehren , der ihre Titel nicht benutzt , ebensowenig kann man aber Menschen zu einer bestimmten Anrede zwingen oder dies gar einklagen . Ob ich Dr. Maier mit Herr Dr. Maier anspreche oder mit Herr Maier mag man mir zwar als unhöflich anlasten können , aber einklagbar zwingen kann mich zu einer Anrede niemand.

    Und somit kann auch niemand erzwingen geschlechterspezifisch angesprochen zu werden , weil wie der einzelne Mensch den anderen anredet liegt allein in seiner Entscheidung , man kann dies gut oder schlecht , höflich oder unhöflich finden , den Umgang mit jemandem ablehnen , dessen Ansprache einem nicht passt , aber einklagen wie jemand den anderen anzusprechen hat , kann man eben nicht weil sowas wiederum viel zu weit in die Persönlichkeitsrechte des Gegenüber eingreift .  

    Derlei "Probleme" gibt es nur in der Wohlstandsgesellschaft.

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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von Gast am Di 13 März 2018 - 19:56

    gnadenlos schrieb:

    Derlei "Probleme" gibt es nur in der Wohlstandsgesellschaft.
    Wie viele anderen auch.
    in den letzten Wochen habe ich wirklich sehr viele Dokus gesehen. Die Meisten aus wirklich armen Bereichen dieser Welt. Wenn man sieht wie diese Menschen überleben, ist es unwahrscheinlich das die auch nur im Ansatz ein derartiges "Problem" verstehen.
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von Katana am Di 13 März 2018 - 21:01

    Tat2 schrieb:
    Wie viele anderen auch.
    in den letzten Wochen habe ich wirklich sehr viele Dokus gesehen. Die Meisten aus wirklich armen Bereichen dieser Welt. Wenn man sieht wie diese Menschen überleben, ist es unwahrscheinlich das die auch nur im Ansatz ein derartiges "Problem" verstehen.

    Es ist ja auch kein "Problem" sondern allenfalls eine persönliche Befindlichkeit einer altersstarrsinnigen Feministin .

    Man sollte solche Sachen rechtlich abkürzen können , eine Instanz , maximal einmal Berufung und eine höhere Instanz und dann müsste gut sein , das öffentliche Interesse insbesondere Kosten zu vermeiden sollte in solchen Fällen mehr Gewicht haben , als das Recht sich durch alle Instanzen zu klagen .

    Die Frau meinte ja zur Not auch noch vor europäische Gerichte gehen zu wollen und das sollte komplett unterbunden werden , es dreht sich hier um die deutsche Sprache , da hat ein europäisches Gericht in keiner Weise drüber zu befinden , sowas ist eine innere Angelegenheit Deutschlands und geht andere Staaten gar nix an .
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von Trulla am Di 13 März 2018 - 21:04

    gnadenlos schrieb:

    Derlei "Probleme" gibt es nur in der Wohlstandsgesellschaft.

    Ich krieg ja'n Vogel, wenn ich die ganzen Prof. Dr. Dipl.-Ings, mit denen ich beruflich hin- und her maile, jedesmal mit vollständigem Titel anschreiben soll. Meistens heißt es nur "Hallo Herr XXX". Was nicht bedeutet, ich würde sie nicht achten und respektieren.
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von gnadenlos am Di 13 März 2018 - 21:13

    Trulla schrieb:

    Ich krieg ja'n Vogel, wenn ich die ganzen Prof. Dr. Dipl.-Ings, mit denen ich beruflich hin- und her maile, jedesmal mit vollständigem Titel anschreiben soll. Meistens heißt es nur "Hallo Herr XXX". Was nicht bedeutet, ich würde sie nicht achten und respektieren.

    Ein Professor kann noch so viele Doktors haben, er wird nur mit Professor (Nachname) angesprochen. Viele legen, gerade im Mailverkehr, keinen gesteigerten Wert darauf (sagen das dann aber schon). Andere wiederrum sind sofort pikiert, wenn man mal den Titel nicht verwendet.
    Akademische und adelige Titel verwende ich grundsätzlich. Bei Adelstiteln ist die Anrede eine Spur komplizierter; da kann ich aber gerne Nachhilfe geben. Very Happy
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    Re: Die allgemeine Kundin ist vom Tisch

    Beitrag von Trulla am Di 13 März 2018 - 21:16

    gnadenlos schrieb:Andere wiederrum sind sofort pikiert

    Sowas habe ich zum Glück nicht dazwischen.

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